ZEIT für Literatur mit Arno Frank

Shownotes

Was bleibt von einem Jahrzehnt? Von einem Leben? Von einer Stadt? Arno Frank geht diesen Fragen in seinem neuen Roman Ginsterburg nach – einer Erzählung, die sich über zehn Jahre spannt, von 1935 bis 1945, und in der sich Geschichte und Alltag untrennbar verweben.

In der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg erleben wir den Aufstieg und die Auswirkungen des Nationalsozialismus aus verschiedenen Perspektiven. Menschen, die über Nacht fliehen müssen. Familien, die auseinandergerissen werden. Unternehmer, die sich korrumpieren lassen. Frank zeigt, wie sich das Private und das Politische bedingen – und wie Geschichte im Leben Einzelner konkret spürbar wird.

In dieser Folge von ZEIT für Literatur spricht Arno Frank über seine Recherchearbeit, den erzählerischen Balanceakt zwischen Grausamkeit und Menschlichkeit und darüber, was sein Roman über unsere Gegenwart aussagt. Wie gelingt es, so viele Schicksale miteinander zu verweben, ohne den Überblick zu verlieren? Welche Erzählstränge mussten weggelassen werden? Und was können wir aus der Geschichte von Ginsterburg für heute lernen? Die Antworten gibt es in dieser Podcastfolge.

Diese Podcast wurde im Auftrag des Klett-Cotta Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT Verlags.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.