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ZEIT für Literatur mit Jarka Kubsova

ZEIT für Literatur mit Jarka Kubsova

32m 9s

Elli hat sich zum Schreiben in ein Haus im Wald zurückgezogen, um die vollkommene Ruhe für ihr neustes Romanprojekt zu finden. Doch dort in der Stille wandern die Gedanken, öffnen Türen zu Geschichten von früher: zur Kindheit in Tschechien, zur Flucht nach Deutschland und immer wieder zur Oma, zur Babička, die in der damaligen Tschechoslowakei geblieben ist. Und mit den Erinnerungen kommen auch die Märchen zurück, die Elli als Kind von der Großmutter gehört hat. Allen voran die Geschichte von Viktorka, einer Frau, die für wahnsinnig erklärt wurde und allein in den böhmischen Wäldern lebte. Als Elli herausfindet, dass Viktorka...

ZEIT für Literatur mit Vanessa Göcking

ZEIT für Literatur mit Vanessa Göcking

35m 40s

Amanda ​Eleon​ore ​​Atkins ist eine Londoner Zollbeamtin, die ihr Leben nach strikten Regeln lebt und sich selbst keine Ausreißer erlaubt. Doch als sie eines Tages in einen verborgenen Leseraum ihrer Stamm-Bibliothek geführt wird, gerät ihre geordnete Welt ins Wanken. Gemeinsam mit ​​dem Aushilfsbibliothekar​​ H​enry​​​​​ Brown​​, Schülerin Xiao Mei ​Smith ​und dem geheimnisvollen Bibliotheksbesucher Robert Joy muss sie sich hier, an diesem magischen Ort, ihren Erinnerungen, Ängsten und tiefsten Sehnsüchten stellen. Endlich Hoffnungen, Emotionen und Träume zulassen – und auch ihre strikte Lebensführung grundsätzlich hinterfragen. Klingt irgendwie magisch? Ist es auch.

In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Vanessa Göcking...

ZEIT für Literatur mit Lena Gorelik

ZEIT für Literatur mit Lena Gorelik

53m 20s

Nicht eine Mutter, sondern viele: In „Alle meine Mütter“ schreibt Lena Gorelik über Frauen, die Mütter sind. In unterschiedlichen Lebenslagen, mit widersprüchlichen Erfahrungen und Blicken auf Mutterschaft. Ihr Roman versammelt versehrte Mütter, Frauen, die sich gegen ein Kind entschieden haben, Mütter, die zugleich Töchter sind, und Beziehungen, die sich einfachen Zuschreibungen entziehen.

In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Gorelik aus ihrem Roman und berichtet im Interview von den Müttern, die ihr beim Schreiben begegnet sind: erinnerte, erfundene, beobachtete. Zwischen Fiktion und Autofiktion fragt sie, warum Geschichten über Mutterschaft noch immer oft zu eindeutig, zu glatt, zu erwartbar erzählt...

ZEIT für Literatur mit Navid Kermani

ZEIT für Literatur mit Navid Kermani

56m 41s


Eine Freundschaft, die sich verändert, politische Haltungen, die sich voneinander entfernen – und ein Vorwurf, mit dem sich der Erzähler auseinandersetzen muss: In seinem Roman „Sommer 24“ erzählt der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani von einem Sommer, in dem politische Verschiebungen bis in Freundschaften und persönliche Beziehungen hineinwirken.

Im Podcast ZEIT für Literatur spricht Navid Kermani über Nähe und Distanz, über literarische Bezugspunkte von Thomas Mann bis Antonin Artaud – und über die Gleichzeitigkeit unserer Gegenwart. Es geht um die Fragen, wie wir diese Spannungen aushalten und was nötig ist, um trotz politischer Differenzen miteinander im Gespräch zu bleiben. Das...

ZEIT für Literatur mit Nelio Biedermann

ZEIT für Literatur mit Nelio Biedermann

37m 58s

Ein Familienepos über Generationen, getragen von leiser Magie: In Lázár erzählt Nelio Biedermann von Lajos von Lázár, einem jungen Adligen, der im Habsburgerreich aufwächst und in den Umbrüchen der Zeit seinen Platz sucht.

Im Gespräch geht es um die Balance zwischen Märchenhaftem und Historischem, um den Einfluss der eigenen Familiengeschichte – und um die Frage, was ihm beim Schreiben besonders wichtig war: Fiktion oder Biografie? Dazu liest Nelio Biedermann aus Lázár, erschienen bei Rowohlt Berlin.

Die Podcast-Folge wurde im Auftrag des Rowohlt Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT-Verlags.

ZEIT für Literatur mit Christopher Kloeble

ZEIT für Literatur mit Christopher Kloeble

26m 26s

Was, wenn man ein Mädchen ist und trotzdem in den Knabenchor will? In dieser Folge von ZEIT für Literatur lernen wir Moll kennen: 13, musikalisch hochbegabt, und entschlossen, sich nicht den Regeln eines Dorfes zu beugen, das für Mädchen wie sie keinen Platz vorgesehen hat. In "Durch das Raue zu den Sternen" erzählt Christopher Kloeble von einer jungen Heldin, die gegen das Verschwinden ihrer Mutter ansingt. Und vom Trost, den Musik spenden kann, wenn Worte fehlen.

Im Gespräch geht es um musikalisches Erzählen, um den schmalen Grat zwischen Leichtigkeit und Schmerz – und um die Frage, wie man eine Geschichte...

ZEIT für Literatur mit Paulina Czienskowski

ZEIT für Literatur mit Paulina Czienskowski

43m 12s

In dieser Folge von ZEIT für Literatur begegnen wir Paulina Czienskowski – und einem Roman, der sich behutsam an das Unausgesprochene herantastet. In Dem Mond geht es gut erzählt sie von drei Generationen von Frauen, von Nähe und Distanz, vom Erinnern und Weitergeben – und davon, wie es ist, Mutter zu werden, während man noch Tochter ist.

Im Gespräch geht es um Sprachlosigkeit als literarisches Motiv, um Mutterschaft als Zustand der Wachsamkeit – und darum, wie sich ein Familiengedächtnis in Fragmenten, Gesten und Schweigen weiterträgt. „Dem Mond geht es gut“ – jetzt erschienen bei Blumenbar im Aufbauverlag.

ZEIT für Literatur mit Helene Bracht

ZEIT für Literatur mit Helene Bracht

34m 18s

Wie verändert eine Missbrauchserfahrung das eigene Verständnis von Liebe? Wie beeinflusst sie Beziehungen, Sexualität, Vertrauen – zu anderen und zu sich selbst? Helene Bracht stellt in "Das Lieben danach" genau diese Fragen. In ihrem autobiografischen Text nähert sie sich einem Thema, für das es oft keine passenden Worte gibt. Als Kind wurde sie über mehrere Jahre sexuell missbraucht. In dem Essay reflektiert sie, was die Erfahrung mit ihrem Leben gemacht hat – und von dem langen Prozess, die eigenen Erlebnisse in Sprache zu übersetzen.

Dabei geht es nicht nur um das Erinnern, sondern auch um das Erzählen: Welche Worte stehen...

ZEIT für Literatur mit Arno Frank

ZEIT für Literatur mit Arno Frank

53m 22s

Was bleibt von einem Jahrzehnt? Von einem Leben? Von einer Stadt? Arno Frank geht diesen Fragen in seinem neuen Roman Ginsterburg nach – einer Erzählung, die sich über zehn Jahre spannt, von 1935 bis 1945, und in der sich Geschichte und Alltag untrennbar verweben.

In der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg erleben wir den Aufstieg und die Auswirkungen des Nationalsozialismus aus verschiedenen Perspektiven. Menschen, die über Nacht fliehen müssen. Familien, die auseinandergerissen werden. Unternehmer, die sich korrumpieren lassen. Frank zeigt, wie sich das Private und das Politische bedingen – und wie Geschichte im Leben Einzelner konkret spürbar wird.

In dieser Folge von...

ZEIT für Literatur mit Caroline Peters

ZEIT für Literatur mit Caroline Peters

36m 38s

Kaum ein Mensch hat so viel Einfluss auf unser Leben wie die eigene Mutter.
Auch Schauspielerin und Autorin Caroline Peters widmet sich in ihrem Debütroman „Ein anderes Leben“, soeben im Rowohlt Berlin Verlag erschienen, der Beziehung zu ihrem weiblichen Elternteil. Die Geschichte dreht sich um Hanna, eine Frau und Mutter, die immer wieder mit den gängigen Konventionen brach. Die ihren Platz suchte in der bürgerlichen Welt, die aneckte, sich stets treu blieb und dabei andere Menschen verletzte.

Viele Jahre nach Hannas Tod blickt die jüngste Tochter zurück auf das Leben ihrer Mutter, auf die eigene Kindheit im Rheinland der Siebziger...